Verein

Der Kunstverein Weil am Rhein hat seit seiner Gründung am 27. März 1981 über siebzig Einzel- und Gruppenausstellungen organisiert. Eine Liste der gezeigten Künstler finden Sie unter ARCHIV. Es ist schön zu beobachten, dass sich viele der zum Zeitpunkt der Ausstellung noch unbekannte KünstlerInnen etablieren konnten. An seinem 25. Jahrestag, dem 22. Oktober 2006, fand eine großen Retrospektive mit aktuellen Werken von über dreißig ehemals gezeigter KünstlerInnen statt.

 
 

Der aktuelle Vorstand (2014/2016) besteht aus folgenden Personen:

1. Vorsitzender Friedrich Resin 79400 Kandern * Zielrebenweg 23 * +49 7626 6916 * v1@kunstverein-weil.de
2. Vorsitzender Clemens Pflieger
Künstlerischer Berater Peter Bosshart
Auisstellungsorganisator Sigrid Schröter
Kassierer Tobias Gombert
Schriftführer Renate Sell
 
 

Als Ausstellungsraum des Kunstvereins konnte von Anfang an die Sädtische Galerie im Stapflehus genutzt werden. Das 1982 restaurierte einstige Vogthaus fungiert als "gute Stube" Weils, die auch für weitere kulturelle Anlässe genutzt wird.

 
 

 
 

Hier können Sie die aktuelle Satzung herunterladen:

Satzung


Der Kunstverein Weil am Rhein ist Mitglied der:

AdKV
 
 
 

 
 

Über Kunstvereine

Kunstvereine sind die zentralen Vermittlungsinstanzen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Sie sichern der Kunst ein Forum, in dem diese ausgestellt und breiteren Kreisen der Bevölkerung sowie einem Fachpublikum nahegebracht wird. Etwa eine Million Besucherinnen und Besucher nehmen jährlich die Angebote der Kunstvereine wahr.

Die Bedeutung und Einzigartigkeit der Institution Kunstverein, die in Deutschland auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken kann, zeigt sich eindrücklich in der Vielzahl und der Vielgestaltigkeit der unterschiedlichen Institutionen: In über 300 Kunstvereinen (293 davon sind in der ADKV organisiert, Stand: Januar 2016) engagieren sich mehr als 120.000 interessierte Bürgerinnen und Bürger als Mitglieder – eine einmalige Situation in Europa!

Kunstvereine stellen damit einen wesentlichen Teil der lebendigen kulturellen Öffentlichkeit her, die für ein demokratisches Gemeinwesen unverzichtbar ist. Sie sichern und fördern - unterstützt durch öffentliche Mittel von vergleichsweise sehr geringem Umfang - die Lebensqualität, die Erneuerung der Kultur, die Innovationsfähigkeit und die Attraktivität des Landes sowie seiner Städte und Gemeinden. Die Kulturökonomie hat darauf aufmerksam gemacht, dass eine lebendige Kultur und entsprechende kulturelle Szenen zu den entscheidenden weichen Standortfaktoren zu zählen sind. Kulturell lebendige Städte sind gewöhnlich auch wirtschaftliche Zentren. Nicht zufällig ist im letzten Jahrzehnt das Interesse von Unternehmen an der zeitgenössischen Kunst und an den „creative industries“ deutlich gestiegen – mit ihren kreativen Leistungen stellt die zeitgenössische Kunst ein Modell für innovatives Denken und Handeln dar.

Die große kulturpolitische Bedeutung der Kunstvereine liegt neben ihrem überregionalen und internationalen Erfolg in ihrer breit gestreuten örtlichen Präsenz sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten und im ländlichen Raum. Mit dieser dezentralen Präsenz wird ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen städtischer Innovations- und Repräsentationskultur sowie regionaler Basis- und Bildungsarbeit erreicht. Aus der Wechselwirkung zwischen den Kunstvereinen in den Regionen und ihrer Rückbindung an die städtische Kultur wird eine flächendeckende Verbreitung und Aneignung aktueller Kunst und der mit ihr verbundenen Diskurse und kulturellen Werte erreicht.

Kunstvereine sind Orte der künstlerischen Produktion und Innovation, des regionalen, aber auch internationalen kulturellen Austausches und des öffentlichen Diskurses, sowie ein Faktor, der Image und Bekanntheitsgrad von Land und Städten erheblich beeinflusst. Kunstvereine stellen veränderte Positionen und Möglichkeiten von Kunst in der heutigen Gesellschaft zur Diskussion, zeigen regionale und internationale Diskurse sowie veränderte Wahrnehmungs- und Handlungsoptionen auf. Sie ermöglichen einem erweiterten Publikum die unmittelbare und aktive Zeitgenossenschaft und Teilhabe an künstlerischen Positionen und innovativen Vermittlungsansätzen.

(Statement der ADKV)